Der Verein
Die Wilinaburgia steht neben den Ehemaligen insbesondere allen aktiven Mitgliedern der Schulgemeinde sowie Freunden und Förderern der Schule offen. Rund 2.000 Mitglieder zählt der Verein weltweit.
Seine wichtigste Zielsetzung ist es, nach der Schulzeit den Kontakt unter den Ehemaligen zu halten sowie sie mit aktuellen Informationen über die Schule, die Stadt Weilburg und die Region zu versorgen. Dies geschieht vor allem durch das zweimal jährlich erscheinende umfangreiche Mitteilungsblatt und über unseren Internetauftritt.

Die Bewahrung der Schultradition ist der Wilinaburgia eine Verpflichtung für die Zukunft. Deshalb unterstützt sie die Lernbedingungen und das Engagement von Lehrern und Schülern. In Zusammenarbeit mit der Schule werden aktuelle Projekte gefördert, die dem Leben der Schulgemeinde nachhaltig zugutekommen. Dies können die Schülerinnen und Schüler durch geförderte Projekte jeden Tag erleben.
In der letzten Zeit lagen die Schwerpunkte der Unterstützung auf der Ausstattung des Medien- und Lernzentrums, der Bezuschussung von internationalen Austauschfahrten und vielfältigen Exkursionen, sowie der finanziellen Unterstützung sportlicher Aktivitäten (Anschaffung zweier Ruderboote mit dem Namen "Wilinaburgia") und der Beschaffung einiger Musikinstrumente für Orchester- und Choraufführungen.

Jährlich werden in jeder Klasse bzw. Tutorgruppe von der Wilinaburgia gestiftete Buchprämien an Schüler vergeben, die sich durch gute Leistungen und vorbildliches Verhalten auszeichnen. Ebenso sind die "Fritz-Glöckner-Preise" für Abiturienten mit herausragenden Leistungen in den drei Fachbereichen ein fester Bestandteil der alljährlichen Verabschiedungsfeier.

Die Erforschung der lebendigen Schulgeschichte des Gymnasiums rundet das Aufgabenspektrum des Vereins ab. Zahlreiche Veröffentlichungen zu schulgeschichtlichen Themen sind bereits erschienen, und zu dem 475-jährigen Schuljubiläum im Juli 2015 hat sich der Verein in vielen Bereichen eingebracht.

Die Wilinaburgia beteiligt sich auch an der Restaurierung der Direktorenbilder und sorgt für die Fortführung dieser einzigartigen Galerie.
Unser Vorstand

Bröckl, Frank; Jahrgang 1962, Eintritt 1981, verheiratet, eine Tochter
Beruf: Oberstudienrat (Deutsch, Sport, Religion)
Funktion: Beisitzer (Verbindung Verein und Schule)
E-Mail an Frank Bröckl senden

Breuser, Rolf; Jahrgang 1943, Eintritt 1977, verwitwet, drei Töchter
Beruf: Oberstudienrat i.R.
Funktion: Geschäftsführer
E-Mail an Rolf Breuser senden

Schmidt, Volker; Jahrgang 1953, Eintritt 2002, verheiratet, ein Sohn
Beruf: Oberstudienrat (Deutsch, Politik und Wirtschaft)
Funktion: Schriftleiter des Mitteilungsblattes
E-Mail an Volker Schmidt senden

Ancke, Eugen Rudolf; Jahrgang 1947, Eintritt 1966, verheiratet; zwei Töchter
Beruf: Studiendirektor i.R.
Funktion: 1. Vorsitzender
E-Mail an Rudolf Ancke senden

Kalheber, Heinz; Jahrgang 1934, Eintritt 1956, verheiratet
Beruf: Studiendirektor i.R.
Funktion: Ehrenvorsitzender
E-Mail an Heinz Kalheber senden

Langer, Markus; Jahrgang 1969, Eintritt 1989, verheiratet
Beruf: Bankkaufmann
Funktion: Beisitzer (Internet und Verwaltung der Einzüge)
E-Mail an Markus Langer senden

Dr. Klassen, Horst; Jahrgang 1949, Eintritt 1967, verheiratet, eine Tochter, ein Sohn
Beruf: Chemiker i.R.
Funktion: Schriftführer
E-Mail an Horst Klassen senden

Dr. Horz, Markus; Jahrgang 1964, Eintritt 2006
Beruf: Oberstudienrat (Math./Physik)
Funktion: Schatzmeister
E-Mail an Markus Horz senden

Ufer, Alissa, Jahrgang 1999, Eintritt 2016
Schülerin der Jahrgangsstufe 13
Funktion: Beisitzerin (Verbindung Verein und Schülerschaft)
E-Mail an Alissa Ufer senden

Auf dem Foto fehlt:

Ludwig, Peter, Jahrgang 1973, Eintritt 2014
Beruf: Lehrer
Funktion: Beisitzer
E-Mail an Peter Ludwig senden

Chronik
Die Entstehung des Vereins "Wilinaburgia" Am 12. März 1921 wurde im damaligen Deutschen Haus in der Neugasse in Weilburg von zunächst 15 Mitgliedern der Verein ehemaliger Angehöriger des Gymnasium Philippinum, die "Wilinaburgia" gegründet.
Die erste Aufgabe des jungen Vereins bestand darin, Anschriften von Ehemaligen zu beschaffen. Bereits nach einem halben Jahr zählte der Verein über 100 Mitglieder, im August 1922 waren es 165, nach 5 Jahren bereits weit über 500 Mitglieder.

Nachdem in den 1950er Jahren die Schallmauer von 1000 Mitgliedern durchbrochen wurde, pendelte sich die Zahl seit den 80er Jahren auf über 2200 ein.
Nach der ersten Satzung hatte die "Wilinaburgia" die Aufgabe, "den Zusammenhalt früherer Schüler des Gymnasiums untereinander und mit der Schule zu wahren".
Hierzu dienten gesellige Veranstaltungen, die Teilnahme an Veranstaltungen des Gymnasiums und die Herausgabe eines Nachrichtenblattes.
Zu diesen Aufgaben, denen sich der Verein auch heute noch verpflichtet fühlt, kam später die "Pflege der &Uuuml;berlieferung des alten nassauischen Landesgymnasiums" und "die Erforschung seiner mehr als 100jährigen Geschichte" hinzu, was schließlich die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins zur Folge hatte.

Das Nachrichtenblatt erwies sich schon sehr bald als d a s Bindeglied zwischen den Angehörigen. Die erste Ausgabe umfasste 8 Seiten und enthielt neben dem Gründungsbericht und persönlichen Nachrichten im Wesentlichen Adressen ehemaliger Schüler und Lehrer sowie eine Liste der Kriegsopfer des Gymnasiums.
Bald kamen die "Mitteilungen von der Schule" hinzu, die persönlichen Nachrichten wurden immer umfangreicher.
Auf Drängen vieler Mitglieder erschien das nun ca. 20 Seiten starke Heft 3-mal jährlich; ab 1926 waren die Texte mit Fotos angereichert.
Desweiteren kamen zahlreiche Aufsätze mit wissenschaftlichem Hintergrund hinzu.
Eine der bedeutendsten Arbeiten ist die dreibändige "Matrikel des Gymnasium Philippinum zu Weilburg 1540 - 1940" von Studienrat August Schnell. Das Werk enthält außerdem die "Schülerschaft von 1940 - 1945" (Oberstudienrat Dr. W. Müller) und "die Liste der Lehrer am GPW 1890 - 1985" von Oberstudienrat Fritz Glöckner.

In den frühen Jahren kam den geselligen Veranstaltungen eine besondere Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Beteiligung der Wilinaburgia an der Weilburger Kirmes zu nennen. Bis zum zweiten Weltkrieg nahm der Verein am Festzug aktiv teil; oft fand die Jahreshauptversammlung unmittelbar vor oder nach der Kirmes statt, um zur Teilnahme anzuregen.
Erwähnenswert sind auch die regelmäßigen Treffen verschiedener Ortsgruppen der Wilinaburgia. U.a. in Frankfurt, Darmstadt, Berlin und Essen traf man sich zu sogenannten "Weilburger Abenden".

Diese Aktivitäten waren teilweise so beachtlich, dass die Jahreshauptversammlung 3-mal in Frankfurt und 2-mal in Wiesbaden stattfand.
Bis in die heutige Zeit ist der Kontakt mit der Schule ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsarbeit. Dies kam besonders dadurch zum Ausdruck, dass der Vorstand zu allen schulischen Veranstaltungen offiziell eingeladen wurde und diese (z.B. Herbstturnen oder Waldfest) durch weitere Mitglieder besucht wurden.
Sehr bald zeigte sich auch, dass die Wilinaburgia eine ideale Einrichtung ist, um der Schule auf vielfältige Weise finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.
Viel Fleiß und Einsatz wurde in den 30er Jahren in ein vom Verein gepachtetes Wanderheim in der Nähe von Usingen investiert, welches dann von Schulklassen des Gymnasiums, aber auch von Wilinaburgen gerne genutzt wurde.


Gymnasium Philippinum Weilburg
Gymnasialschulverein Weilburg
Konzertverein Weilburg
Stadt Weilburg


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